M8 IN CHINA — Zeitgenössische chinesische Architekten
05. Dezember 2009 - 21. Februar 2010
Ausstellung im DAZ_Scharoun Saal
05.12.2009 - 21.02.2010
Öffnungszeiten: Di-Fr 12-19 h, Sa/So 14-19 h
Eröffnung 04.12.2009, 19.00 Uhr
Es sprechen:
Michael Frielinghaus, Präsident BDA
LI Xin, Gesandter-Botschaftsrat, Botschaft der Volkrepublik China
Peter Cachola Schmal, Kurator, Direktor Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt am Main
DAI Chun, Redakteurin Time & Architecture, Shanghai (in Vertretung von ZHI Wenjun, Kurator, Chefredakteur Time & Architecture)
CHEN Ciliang, Vize-Präsident und Chefredakteur, Liaoning Science and Technology Publishing House, Shenyang
WANG Jie, MADA s.p.a.m. Architecture design office, Shanghai
Symposium 05.02.2010, ab 15.00 Uhr, DAZ Taut Saal
M8 IN CHINA Deutsch-Chinesischer Dialog
PROGRAMM
M8 IN CHINA spürt neue Tendenzen in der aktuellen chinesischen Architektur auf. Der chinesische Architekturmarkt zählt zu den dynamischsten der Welt. In der Volksrepublik geben jedoch noch immer die mehr als 10.000 staatlichen Designinstitute mit ihren jeweils über 1.500 Mitarbeitern den Ton an. Erst seit 1994 ist die Gründung privater Architekturbüros in China erlaubt.
Die Ausstellung widmet sich daher den kleinen, flexibel und unabhängig agierenden Büros in China. Deren Gründer sind junge Architekten, die größtenteils im westlichen Ausland studiert haben, internationale Netzwerke pflegen und sich erfolgreich in Wettbewerben behaupten. Sie stellen damit das eigentliche Entwicklungslabor der zeitgenössischen Architektur in China dar.
Alle acht präsentierten Architekturbüros zeichnen sich durch die Hinwendung zu regionalen Typologien, die Wiederentdeckung traditioneller Handwerkstechniken und den behutsamen Umgang mit dem jeweiligen ortsspezifischen Kontext aus. Darin unterscheiden sie sich von den staatlichen Designinstituten, die vorwiegend gigantische Bauten in den Megastädten des Landes planen, meist ohne Rücksicht auf chinesische Tradition und regionalen Bezug.
Mit ihrem Werk bilden die freischaffenden Architekten nur einen sehr kleinen Teil der Bautätigkeit Chinas – sozusagen eine Ausnahme. Im Kontext der Globalisierung suchen sie nach Wegen für eine neue Architektur „Made in China“.
Amateur Architects, Hangzhou (WANG Shu, LU Wenyu)
Atelier Z+, Shanghai (ZHANG Bin, ZHOU Wei)
DnA_Design and Architecture, Peking (XU Tiantian)
Jiakun Architects, Chengdu, Sichuan (LIU Jiakun) /
MADA s.p.a.m., Shanghai (MA Qingyun)
Standardarchitecture, Peking (ZHANG He, ZHANG Hong, HOU Zhenghua, Claudia TABORDA)
Studio Pei Zhu, Peking (ZHU Pei)
TM Studio, Shanghai (TONG Ming)
M8 IN CHINA ist ein Projekt des Deutschen Architekturmuseums DAM, Frankfurt am Main. Die Ausstellung ist in Kooperation mit General Administration of Press and Publication of the People's Republic of China, China National Publications Import & Export (Group) Corporation und Liaoning Science and Technology Publishing Houses Co. Ltd. entstanden. Kuratoren sind ZHI Wenjun (Chefredakteur Time & Architecture, Shanghai) und Peter Cachola Schmal (Direktor DAM).
Medienpartner: world-architects.com
Fotos:
01_LV Hengzhong (Ningbo Historisches Museum, Ningbo / Architekten: Amateur Architecture Studio)
02_FANG Zhenning (Hofhaus CAI Guoqiang, Restaurierung und Erweiterungsbau, Peking / Architekten: Studio Pei-Zhu)
03_Savoye/ZHOU Ruogu (Songzhuang Künstlerresidenz, Peking / Architekten: DnA_Design and Architecture)
04_CHEN Su (Yaluntzangpu Bootsanlegestelle, Linzhi, Tibet / Architekten: standardarchitecture)


