JULIUS VON BISMARCK

Foto: Richard Wilhelmer
Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe der Kunsthochschule Berlin-Weißensee
Mittwoch 16.11.2011, 20 Uhr im DAZ, Eintritt frei, Vortrag auf Englisch
Der Künstler Julius von Bismarck experimentiert mit selbst entwickelten Medien im öffentlichen Raum.
Seine Arbeiten verbinden Kunst, Wissenschaft und Technik und setzen sich mit dem Spannungsfeld von Wahrnehmung und Manipulation sowie Dokumentation des öffentlichen Raums auseinander.
In seinen Interventionen manipuliert von Bismarck beispielsweise journalistische Fotoarbeiten, um sie mit einem neuen politischen Statement zu versehen. Seine Arbeiten dienen dazu, „Medien mit Medien zu bekämpfen“ und beziehen den Betrachter oft unwissentlich in die Aktionen mit ein. Ein weiteres Thema seiner künstlerischen Auseinandersetzung beschäftigt sich mit der eigenen Bewegung im Raum, die mit Hilfe eines neuen Mediums von oben sichtbar gemacht wird.
Julius von Bismarck studierte an der Universität der Künste Berlin zunächst visuelle Kommunikation und wechselte dann zum Institut für Raumexperimente des dänischen Künstlers Olafur Eliasson, wo er derzeit sein Studium abschließt.
Vortragsreihe
Die Vortragsreihe wird vom Masterstudiengang Raumstrategien der Kunsthochschule Berlin-Weißensee im Deutschen Architektur Zentrum DAZ organisiert. Ausgehend von dem Zitat des Historikers Karl Schlögel „im Raume lesen wir die Zeit“ haben die Veranstalter vier Künstler und Architekten gebeten, ihre Auseinandersetzung mit dem öffentlichen Raum vorzustellen.
Als Abschluss der Reihe „Macht im öffentlichen Raum“ spricht am 23. November der Architekt und Erfinder der sozialen Designinitiative „Hartz IV-Möbel“ Le Van Bo.
Studiengang Raumstrategien
