Gespräch im DAZ: 30.09.2020, 19 Uhr

Auf einem Werftgelände der ehemaligen DDR-Wasserschutzpolizei hat die Berliner Architektin Tanja Lincke einen Ort der architektonischen und künstlerischen Neuaneignung geschaffen. In einem Um- und Neubauensemble spielt sie hier mit der rauen Ästhetik der bestehenden Funktionsarchitektur, arrangiert um einen Ruinengarten, in dem Industrie und Landschaft zu einer stimmungsvollen Einheit verschmelzen. Auch mit einem Umbau eines Plattenbaus sowie der Umnutzung einer Stahllagerhalle von 1923 stellt Tanja Lincke ihr Gespür für eine respektvolle und gleichzeitig mutige Inszenierung des Bestands unter Beweis.

Über die Arbeit ihres Büros, den Reiz von DDR-Bauten und den Zusammenhang von Kunst und Architektur spricht Tanja Lincke am 30. September 2020 mit Elina Potratz (Redakteurin der architekt).

Veranstaltungsort ist diesmal – um die Einhaltung des Mindestabstandes zu gewährleisten – der Ausstellungsraum des DAZ. Um verbindliche Anmeldung unter mail@daz.de wird gebeten.

Tanja Lincke, Haus an der Spree I. Foto: Noshe

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